Unternehmen wir etwas miteinander? Um die Frage beantworten zu können, lohnt es sich zu wissen, wohin die Reise gehen kann.
In drei einander ergänzenden Geschäftsfeldern unterstützen wir mit unserem Netzwerk die Gestaltung von Transformationsprozessen durch konzeptionelle Zuarbeit, Prozessmoderation sowie Prozessdokumentation und Wissensmanagement: GF1 > Transformationsmanagement, GF2 > Weiterbildungsagentur, GF3 > Internetverlag. Im SGF 1 sieht das so aus, dass Kunden auf uns mit einem konkreten Probemlösebedarf zukommen, für den herkömmliche Systeme der Organisation nicht bzw. nicht mehr ausreichen. Wir analysieren und operationalisieren mit ihnen ihren, sich aus einer branchenspezifischen Transformation ergebenden Problemlösebedarf. Auf dieser Planungsgrundlage entwickeln wir Angebot, Strategiekonzept und Formate für die virtuelle Flankierung des Projektes bzw. der Produktion.

In diesem Arbeitsrahmen sogenannter assistieren wir dem Management dann meist auch bei der Umsetzung.

Das verboten lange Wort Transformations-Prozess-Moderation beschreibt eigentlich am besten, worauf es beim Support für Transformationsmanagement als Auftragsleistung ankommt.
Soweit gewünscht führen wir im Sinne zielgettreuer Projektumsetzung auch Prozessevaluationen durch und bereiten deren Ergebnisse für internes und organisationsübergreifendes Wissensmanagement didaktisch so auf, dass Interne / Externe daraus für vergleichbare Problemstellungen leicht und nachhaltig lernen können.

Gebucht werden kann der Support in Form einer Auswahl an mit anderen Leistungserbringern zu koordinierenden Einzelleistungen oder als integriertes Leistungsgesamtpaket. Je nach Projektanforderung orientieren sich die Kooperationsverträge stärker am Vertragstyp Leistungsvertrag mit flankierenden Regiestunden oder am Modell Dienstvertrag.

Branchen und Fachbereiche, die „Probleme machen“, weil sie sich in einem transformativen Umbruch befinden, sind in der Regel Ausgangspunkt für die „Geburt“ neuartiger Fachbereiche und Zukunftsfelder. In solchen, gerade neu entstehenden Fachbereichen wie Suffizienzökonomie, Ökologische Pädagogik, Inklusive Gerontologie etc. betreiben wir Forschung und Entwicklung zu neuen Systemen. Von 2007 – 2018 haben wir eine Fülle von Konzepten für Organisation, e-Didaktik, Contentstrategie etc. entwickelt, deren Umsetzung dank der immer kostengünstigeren, digitalen Konstruktionskomponenten allmählich leichter und kostengünstiger wird.

Ein Ausblick auf unser Programm für Prototyping in 2019/20 macht das Spektrum sichtbar:

{a} Mit dem „Leistungsphasenkalkulator“ bringen wir die Budgetplanung beim Multiprojektmanagement im Bereich Bauwesen auf „next Level“.

{b} Der „Transformationsappetyzer“ evaluiert die Prozessphasen von Reallaboren anhand von Qualitätskriterien aus der Organisationsbionik. Dazu kommen Prototypen, die in Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulinstituten entstehen:

{c} „Förderplanung mit System“ ist ein Formularsystem für Jugendämter, Behindertenwerkstätten, Seniorenarbeit und alle sozialen Träger, bei denen im Rahmen der Logik sogenannter Hilfepläne bzw. Förderpläne gearbeitet wird.

Trotz „Mobile first“ und Gamification haben klassische Plattformarchitekturen noch nicht ausgedient:

{d} „Waben der Weisheit“ ist ein einfacher Webseitenbausatz, dessen Struktur es Fachzirkeln, Arbeitsgruppen und Wissensprosumenten erlaubt, die Vorteile der verschiedenen Wissensmanagementansätze in einem Tool vereint zu nutzen.

{e} „Innovationsrecycling“ ist eine Plattform, welche allen an der Einreichung von Förderanträgen beteiligten Stakeholdern trotz Antragsablehnung im Hinblick auf Wissensmanagement eine Winwin-Situation bei der Nachbereitung ermöglicht.

{f} Das bislang ehrgeizigste, seit 2007 kontinuierlich verfolgte Projekt ist die Kommunikationsarchitektur einer Bürgeruni für Citizen Scientists.
Dafür fassen wir all das in Jahrzehnten über Organisationsdesign Gelernte zusammen und machen es für die Herausforderung von Wissenschaftsorganisation 2.0 nutzbar. Mit der virtuellen Bürgeruni wollen wir Citizen Science voranbringen und einen disruptiven Beitrag zur Verbesserung der – aus unserer Sicht im Land der Dichter und Denker derzeit skandalösen – Arbeitsbedingungen für Erfinder leisten. Die BU ist aus unserer Sicht bereits ein relevanter Prototyp für die nächste Form von Universität.

{g} Noch in der Konzeptionsphase befindet sich ein Entwicklungsprojekt für die Gamifizierung verschiedener Typen von Gruppendynamik …

Charakteristisch ist für diese, auf den ersten Blick so verschiedenartig wirkenden Produktionen, dass sie alles andere als langweilig sind, ein solides fächerübergreifendes Wissen voraussetzen und einen konkreten gesellschaftlichen Bedarf an Problemlösung mit einem nachhaltigen Lösungsansatz verbinden.
Gemeinsam ist diesen transdisziplinären Prototypingprojekten in methodischer Hinsicht, dass die Digitalisierung von Kommunikationsprozessen als eine Art Hebel genutzt wird, um Anforderungen an Organisation, die bislang als schwierig empfunden worden sind bzw. deren Management umständlich war, dank virtueller Flankierung leichter zu machen.

GF 2 ist unsere Weiterbildungsagentur: Weil das Prototyping neuer Systeme fast immer Pilotcharakter hat, ist es naheliegend, die in den Entwicklungsprojekten gewonnenen Einsichten so aufzubereiten, dass andere möglichst schnell und nachhaltig daraus lernen können. Leitend ist hier unser Anspruch, Organisationsformen zu entwickeln, die dem Ideal der Just-in-time-Innovation weitestmöglich entsprechen.

Hintergrund für diesen konstruktionstechnischen Ehrgeiz sind zwei Beobachtungen: Erstens führt ein aufgebauter Innovationsstau in der Regel dazu, dass die Anpassung an die zu spät realisierte Veränderung der ökologischen Voraussetzungen für eine Organisation abrupt erfolgt und daher als gewaltsam erlebt wird. Zudem zieht diese meist einen immensen Ressourcenverschleiß nach sich.