Die Gestaltung von Transformationsprozessen ist anspruchs-voller und als Dienstleistung auch erklärungsbedürftiger als bspw. klassische Managementberatung. Expertise aus Psychologie, Informatik, Betriebswirtschaft, Soziologie und je nach Projekt oft noch vielen weiteren Fachgebieten wie Medien-gestaltung, Gesellschaftsrecht, Architektur werden benötigt. Klassische Dienstleistungen wie Organisationsentwicklung, Prozessmoderation, Konfliktmediation, Coaching, Fachberatung zu Fragen wie Businessmodellentwicklung, Produktentwicklung, Projektmanagement, Personalentwicklung ergänzen einander. Das Fachgebiet Transformationsmanagement entwickelt sich schnell. Und es steht erst am Anfang seiner Entwicklung. Dazu kommt, dass viele Kunden Erstkunden sind.

Für Erstkunden ist ein Kennzeichen charakteristisch: Sie wissen nicht, dass sie nicht wissen, was sie nicht wissen.

Goethe hat uns mit auf den Weg gegeben: „Wenn Du eine vernünftige Antwort haben willst, so musst Du vernünftig fragen.“ Nur wie komme ich als Kunde für professionellen Support von Transforma-tionsmanagement dazu, die richtigen, weil weiter führenden Fragen zu stellen? Worauf gilt es zu achten? Für welche Herausforderungen bietet mehr oder minder kunstvolle Transformations-gestaltung Unter-stützung und für welche nicht? Welche Entwicklungstendenzen gilt es bei Projekten im Auge zu behalten? Die anstehende Transformation stellt mich als Kunde ohnehin schon genug in Frage. Jetzt wirft der Bedarf an Unter-stützung weitere Fragen auf. Hilfe! Simplify? Einfacher wird das Leben, wenn man es sich angesichts komplexer Heraus-forderungen nicht zu einfach macht.

Lewin: „Nichts ist praktischer als eine gutes Theorie.“ Auf der Suche nach guten Theoriewerkzeugen haben wir 2014 mal gezählt, in wie vielen, der in Lehrbüchern und Fach-debatten verhandelten Begriffe, das Wort „Management“ vorkommt und sind vorläufig auf 66 gekommen. An der Stelle wird verständlich, weshalb wir es – wann immer es zum Adressaten und Kontext der Kommuni-kation passt – vorziehen, von „Transformationsgestaltung“ zu sprechen anstatt von „Transformationsmanagement“. Der vom Vordenker Peter Drucker einst geprägte, markante Begriff „Management“ sagt inzwischen alles mögliche und damit oft genug auch nichts bestimmtes mehr aus. Der informative Wert hat sich über die Jahrzehnte des inflationären Gebrauches erschöpft. Mit dem Begriff „Gestaltung“ verbinden wir zum Einen das systemtheoretisch inspirierte Vorverständnis, dass sich die Selbstorganisationsprozesse im Kontext einer Transformation nicht perfekt kontrollieren lässt.

Selbstorganisationsprozesse lassen sich durch mehr oder minder anschlussfähige Interventionen bestenfalls im Sinne gesteigerter Wahrscheinlickeit beeinflussen bzw. perturbieren. Der Begriff der Gestaltung“ erscheint uns inzwischen auch deshalb sympathischer und aussagefähiger als der allzu leicht zu voreiligen Gewissheiten verführende Allerweltsbegriff Transformationsmanagement, weil wir in den Jahrzehnten vor und seitdem es „Neue Systeme“ gibt, anhand Analyse unzähliger „Cases“ zu der Ansicht gelangt sind, dass Management neben allen bekannten Evaluationskriterien auch dem Qualitätsmaßstab genügen sollte, dass es … schön ist. Ob ein Management rundum erfolgreich ist, machen wir immer weniger daran fest, dass es die Mantra-artige Forderung nach angeblich allein selig machendem Wachstum bedient.

Diese Überbetonung sehen wir aus Ausdruck einer durch historische bzw. biografische Mangelerfahrung, wenn nicht gar durch Trauma bestimmten Phase von Kultur- bzw. Charakterentwicklung an. Natürlich muss Management und erst recht Transformations-management effektiv, effizient, nachhaltig etc. sein bzw. wirken. Wirklich gutes Management wird all dem gerecht, weist aber darüber hinaus, indem es sich auch ästhetischen Ansprüchen stellt.Schönes, charismatisch wirkendes Management zeigt sich von unserem, über die Jahre der Beobachtung von Organisationsprozessen hin all-mählich gereiftem Verständnis her, in der Verhältnismäßigkeit der Mittel in Relation zum erreichten Zielhorizont und den für die Unternehmung tragenden ökologischen Bezügen. Um diese Meister-schaft zu erreichen, zu verkörpern, ist außer persönlichen und organisationalen Qualitäten auch methodisches Know-how gefragt.

Weil wir uns in der Transformationsgestaltung nicht der Beliebigkeit von Managementplattitüden ergeben mochten, haben wir bei der Beobachtung von Transformations- prozessen über die uns vertrauten Branchen hin nach Musterbildungen gesucht, aus deren Systematisierung sich robuste Theoriewerkzeuge für die Bewältigung der praktischen Herausforderungen ableiten lassen. Wenn wir uns auf der Suche nach Modellen für besonders vorbildliche, weil erfolgreiche Modelle für Projektarbeit umschauen, so kann man unser Wahrnehmung nach insbesondere von zwei Branchen lernen. Nachdem über Jahrzehnte hin die Komplexität beim Multiprojektmanagement im Bauwesen die Benchmark für Komplexität war, hat sich die Softwareentwicklung zum Maßstab für hervorragende Projektarbeit entwickelt.

Entsprechend der groben Kategorisierung für TM = PE / P / OD / TD / CM lässt sich einordnen, weshalb wir was in welcher Rangfolge als Dienstleistung anbieten. Was machen Menschen als erstes, wenn sie mit Transformationen herausgefordert werden? Sie versuchen das Situationspotential zu erschließen und analysieren zwecks dessen die Topologie, zu der selbst verständlich auch die Landschaften der mentalen bzw. kollektiven und medialen Repräsentation einer Situation gehören. Das ist die erste Grundlage für Projektentwicklung die als Dienstleistung – im Idealfall bei uns – in Auftrag gegeben wird. Aus der Umsetzung eines Konzeptes läßt sich über die Mitgestaltungsmöglichkeiten der eingangs analysierten Topologie zusammen lernen. Dieses zu erarbeitende Wissen ist oftmals schon Zielhorizont für eine Projektentwicklung – insbesondere bei Forschungsprojekten in der Wissenschaft.

Mitunter reicht es für den Aufbau von Gestaltungsmacht innerhalb einer sich transformierenden topologischen Situation aber nicht aus, sich als Mensch oder Gruppenkörper einfach nur anders zu verhalten. Damit wir uns als Teil der- von uns nur theoretisch trennbaren – Topologie behelfen können, sind wir sehr oft auf Werkzeuge, Hilfsmittel für Transformationsmanagement angewiesen. Damit kommt ein besonderer Typ von Projekten ins Spiel, der konstitutiv für Menschsein überhaupt ist: Das Prototyping von Werkzeugen, Mitteln, Methoden, Produkten, auch Medien zur Veränderung der Veränderungstendenzen einer Situation. Support bei möglichst systematischer Produktentwicklung ist die zweite Kategorie unseres Dienstleistungsangebots rund um Transformationsgestaltung bzw. Transformationsmanagement.

Aufgrund dessen alle Märkte „The winner takes it“ all soziale Prozesse Rapid Prototyping

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Aufgrund dessen alle Märkte „The winner takes it“ all soziale Prozesse Rapid Prototyping

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https://www.youtube.com/watch?v=3JrZGNs_ZC4